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Sicherheitslage

Der Situation in Papua Neu Guinea ist nicht leicht gerecht zu werden: Paradies? Gescheiterter Staat? Wirtschaftsboom? Im freien Fall?

Dass es mir hier alles in allem sehr gut gefällt, hängt natürlich mit meinen vielen positiven Erfahrungen mit Land und Leuten zusammen. Allerdings sind diese immer gefährdet. Ein erholsames Reise- und Urlaubsland ist PNG nicht. Von Besuchen rate ich ab. Die Einschätzung des Auswärtigen Amtes entspricht leider der Realität (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PapuaNeuguineaSicherheit.html):

Landesspezifische Sicherheitshinweise des Ausweärtigen Amtes

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Papua-Neuguinea ist sehr hoch. Besondere Vorsicht wird bei Aufenthalten in der Hauptstadt Port Moresby, in Lae, im Hochland, in Mount Hagen und auf der Insel Bougainville (siehe unten) empfohlen. Insbesondere im Hochland kann es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Clans kommen. In den Bergbauprovinzen Southern Highlands, Enga und Hela kam es bei Auseinandersetzungen innerhalb der lokalen Bevölkerung teilweise zur Verhängung eines unbefristeten Ausnahmezustandes, wie zuletzt in Porgera (Enga) im Mai 2014. Demonstrationen und Versammlungen sollten gemieden werden, da die Möglichkeit gewaltsamer Ausschreitungen besteht. Es muss damit gerechnet werden, dass in einer Notlage Hilfe durch Sicherheitskräfte nur eingeschränkt zur Verfügung steht.

Die Zahl der bewaffneten Raubüberfälle und Einbrüche, bei denen die Täter eine hohe Gewaltbereitschaft bis hin zu Mord zeigen, steigt. Vor allem an Geldautomaten ist Umsicht geboten, wo selbst Ortskundige bereits beraubt und getötet wurden.

Die Zahl der Berichte über gezielte Vergewaltigungen steigt; Übergriffe erfolgen meist ohne Vorwarnung. Für alleinreisende Frauen besteht erhöhte Gefahr.

Auf Grund der Gefahr einer Ansteckung mit HIV/AIDS sollten Opfer von Gewaltverbrechen, insbesondere Vergewaltigung, unverzüglich einen Arzt aufsuchen – siehe auch Abschnitt „Medizinische Hinweise“.

Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich außerhalb bewachter Anlagen (z.B. Hotels, Restaurants) nicht zu Fuß fortbewegen und auf Überlandfahrten verzichten.  Nachdrücklich wird empfohlen, ausschließlich Transportmittel der Hotels beziehungsweise Reiseveranstalter zu verwenden und wegen der Gefahr von Überfällen auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis zu verzichten. Überfälle auf Autos im Straßenverkehr (car-jacking) sind eine allgegenwärtige Bedrohung. Die Fenster des Fahrzeuges sollten geschlossen und die Türen verriegelt sein.

Bougainville

In der autonomen Provinz Bougainville ist mit einer noch höheren Kriminalitätsrate als in anderen Landesteilen zu rechnen. Insbesondere betroffen ist der Süden der Insel, der von mehreren Rebellengruppen kontrolliert wird. Das Bergland in Zentralbougainville um die Panguna-Mine ist eine verbotene Zone. Es wird dringend davon abgeraten, dieses Gebiet ohne offizielle Genehmigung zu betreten. Reisende nach Bougainville müssen sich grundsätzlich vor Reiseantritt mit der Provinzverwaltung von Bougainville in Verbindung setzen (Telefon: +675 973 9798) und die Provinzverwaltung bei Ankunft nochmals kontaktieren.

Reisen über Land – Straßen- und Schiffsverkehr, Trekkingtouren

Bei Individualreisen sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Sie sollten besonders umsichtig geplant werden. Es gibt in Papua-Neuguinea keine Infrastruktur für Individualtouristen. Öffentlicher Transport steht nur sehr eingeschränkt durch Kleinfahrzeuge (siehe dazu ergänzender Hinweis) und auf Grund der geografischen Gegebenheiten, auch nicht in allen Gebieten, zur Verfügung. Reisende werden an öffentlichen Plätzen und auch in Unterkünften häufig zu Opfern von Raubüberfällen. Einfache Unterkünfte sind weit unter den int. Standard und verfügen oftmals nicht über Sicherheitspersonal.
Organisierte Gruppenreisen mit ortskundiger Begleitung sind in jedem Fall vorzuziehen. Bei Überlandfahrten muss mit einem schlechten Straßenzustand gerechnet werden. Stellen, an denen Hindernisse (z.B. Erdrutsch, beschädigte Brücke) zum Anhalten zwingen, bieten Wegelagerern eine ideale Gelegenheit zum Überfall.

Die Sicherheitsstandards auf Fähr- und Küstenschiffen entsprechen nicht internationalen Standards.

Im September 2013 kam es zu einem Überfall auf eine Trekkinggruppe auf dem Black Cat Track in der Morobe Provinz. Auch der Kokoda Trek ist von gewalttätigen Übergriffen betroffen. Auf Grund ungeklärter Landverhältnisse und rivalisierender Stammesgruppen können gewalttätige Zwischenfälle während des Treks nicht ausgeschlossen werden.

Häufig kommt es zu Überflutungen und Erdrutschen, teilweise mit Todesfolgen. Erkundigen Sie sich vor Reisebeginn bei den örtlichen Stellen, ob die Straßen bei Regen passierbar sind.

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